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Langenfelder Malteser im Einsatz bei einer Großübung in Euskirchen |
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Samstag, den 14. November 2009 um 20:38 Uhr |
Malteser, Feuerwehr und Rettungsdienst stellten sich einem Horrorszenario Am heutigen Samstag war Euskirchen Schauplatz einer Großübung der Malteser in der Diözese Köln, an der auch die Sanitätsgruppe der Langenfelder Malteser mit zwei Krankenwagen teilnahm. Insgesamt fünf Einsatzeinheiten der Malteser aus dem Erzbistum Köln hatten die Zusammenarbeit im Einsatz untereinander, das Zusammenwirken mit Einheiten des Rettungsdienstes und des Brandschutzes bzw. der technischen Hilfeleistung erprobt. Und das unter besonders belastenden Rahmenbedingungen. Denn die Übungsleitung hatte sich ein Horrorszenario einfallen lassen: Bei einem Überfall eines Terrorkommandos auf einen internationalen Kongress Gehörloser gab es 20 Tote, 80 zum Teil lebensbedrohlich Verletzte und 40 überwiegend gehörlose Menschen, die intensiv psychologisch betreut werden mussten. Für diese schwierige Aufgabe wurden speziell ausgebildete Übungsdarsteller lange im Vorfeld der Übung vorbereitet. Und diese spielten ihre Rollen sehr realistisch, lobte Rolf Gade, Sanitätsgruppen-Leiter der Langenfelder Malteser.
Rund 550 Helferinnen und Helfer und dutzende Fahrzeuge kamen nach der Alarmierung zum Einsatz, so dass viele Euskirchener Anwohner zunächst erschrocken waren. Beeindruckt von der Wucht der Übungsdarstellung waren auch die ehrenamtlichen Malteser aus Langenfeld. Mit solch einer Lage hätten sie nie gerechnet. Aber nach dem ersten Schrecken begannen die Teams mit ihrer Arbeit und die professionelle Ausbildung der Helfer bewährte sich. Die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr und dem Rettungsdienst des Kreises Euskirchen funktionierte prima. "Natürlich hat nicht alles wie im Lehrbuch geklappt", so Gade weiter, "aber dafür üben wir ja auch in solch großen Dimensionen".
Nur rund drei Stunden dauerte die gesamte Übung, aber viele Helfer waren danach ziemlich erschöpft. Eine detaillierte Übungsauswertung wird in den kommenden Wochen erstellt und Aufschluss darüber geben, was noch im Rahmen der Ausbildung und Schnittstellenarbeit optimiert werden kann.
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