Ruhe bewahren, wenn es auch schwer fällt und hektisch wird Der Countdown zum närrischen Finale in Langenfeld läuft. Die großen Umzüge am kommenden Samstag und Sonntag (13./14. Februar) werden auch wieder mehrere tausende närrische Zaungäste an die Straßen locken, um mit den Gesellschaften und Gruppen zu feiern und ausgelassen zu sein.
Seit Tagen laufen auch bei den Helferinnen und Helfern der Hilfsorganisationen (DRK und Malteser) die Vorbereitungen auf Hochtouren. Natürlich sind die Veranstalter und die Helfer durch die Erfahrungen aus den Vorjahren vorgewarnt. Deshalb wird dem Thema Sicherheit im Karneval schon im Vorfeld des närrischen Finales ein großer Stellenwert eingeräumt. Die Experten der Rettungskräfte haben sich daher Gedanken gemacht, wie möglichst viele vermeidbare größere und kleinere Unglücke tatsächlich vermieden werden können.
Zunächst einmal sei es ganz wichtig, die Ruhe zu bewahren, auch wenn es schwer falle. Vor allem bei angekündigten kühlen Temperaturen kann es leicht zu Problemen kommen - nicht nur wenn es hektisch und laut wird. Die Jecken, Närrinnen und Narren sollten auf jeden Fall darauf achten, daß sie vor und während der Umzüge ausreichend essen und trinken. Auf alle Fälle gilt: Finger weg von Hochprozentigem und erst recht von Drogen! Bei auftretenden Problemen bitte unbedingt an die Sanitätskräfte wenden! Von den beliebten „Kurzen“ zum Aufwärmen raten wir ab. „Das ist wie mit dem in die Hose machen: erst ist es warm, dann wird es ungemütlich“, so Rettungssanitäter Rolf Gade von den Maltesern. Generell fordern die Hilfsorganisationen, „keine Kurzen für die Kurzen“.
Wichtig ist ferner, dass die Bekleidung dem Wetter entsprechend ausgewählt wird. Wer glaubt, wie in Rio die Hüllen fallen lassen zu müssen, der sollte zumindest nicht auf festes Schuhwerk verzichten. Gerade im Straßenkarneval sind Glasscherben häufige Unfallursachen! Hin und wieder eine heiße Tasse Tee kann nicht schaden. Achtung auch vor geworfener Kamelle. Die Süßigkeiten sind auch schon ins Auge gegangen!
Die Langenfelder Hilfsorganisationen appellieren in diesem Zusammenhang an die Vernunft der Narren. Das bedeutet, rücksichtsvoll miteinander umzugehen und drängeln und schubsen zu vermeiden.
DRK und Malteser raten den Besuchern aus dem Umland, nicht alleine zu reisen. In einer Gruppe ist es einfacher, sich zu versorgen und sicherer, wenn tatsächlich etwas passieren sollte. Aber alle Einheimischen und Gäste sind aufgefordert, auf ihre Nachbarn zu achten und bei Anzeichen von Problemen unbedingt die Sicherheits- oder Sanitätskräfte zu alarmieren, damit die betroffenen Personen versorgt werden können. Entlang der Züge sind ausreichend Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen positioniert, die im Falle eines Falles angesprochen werden können.
Kinder, die im Getümmel leicht verloren gehen können, können sich ebenfalls an die Helfer wenden. Über Funk werden diese versuchen, die zuständigen Stellen zu informieren. Die Hilfsorganisationen wünschen viel Spaß und Freude an den tollen Tagen in Langenfeld!
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