Hungersnot am Horn von Afrika Drucken E-Mail
Sonntag, den 31. Juli 2011 um 13:55 Uhr

Malteser helfen im Nordosten Kenias

Malteser International unterstützt acht Gesundheitszentren in NordkeniaDie Malteser leisten Nothilfe für die hungernden Menschen in Kenia. In der Diözese Marsabit, im Nordosten des Landes, verteilen die Malteser gemeinsam mit lokalen Partnern Lebensmittel, vor allem Reis, Öl und Bohnen. „Insbesondere Kinder sowie schwangere und stillende Frauen sollen von der Hilfe profitieren“, sagt Norbert Nitz, von den Langenfelder Maltesern. Daher gehören auch Vitamin A, Wurmkuren sowie Eisen und Folsäuretabletten zum Verteilungsprogramm. Da rund 80 Prozent der Gesundheitsversorgung der Diözese Marsabit in kirchlicher Verantwortung liegt, werden die Malteser auch deren Gesundheitszentren mit lebensnotwendigen Medikamenten versorgen.

Nitz: „Wir sorgen dafür, dass die Hilfe zu den bedürftigen Menschen kommt.“ Seit zehn Jahren sind die Malteser in Kenia tätig. Sie arbeiten mit örtlichen Gesundheitshelfern in den Slums von Nairobi, um Aids und Tuberkulose zu bekämpfen. Seit dem Jahr 2006 arbeiten sie intensiv mit der Diözese Marsabit zusammen.

Mehr als zehn Millionen Menschen sind derzeit in Kenia, Somalia, Äthiopien und Dschibuti von der Hungersnot infolge großer Dürre bedroht. Die Malteser in Langenfeld bitten um Spenden auf das Konto:

Malteser Hilfsdienst e. V.

Konto 120 120 120

BLZ 370 205 00

Bank für Sozialwirtschaft

Stichwort: Hungersnot Ostafrika


Weitere Informationen auf www.malteser-helfen.de

Hintergrund-Info:
Malteser International ist das weltweite Hilfswerk des Souveränen Malteserordens für humanitäre Hilfe. Die Organisation leistet in rund 100 Projekten in mehr als 20 Ländern Hilfe für Menschen in Not, unabhängig von deren Religion, Rasse oder politischer Überzeugung. Die christlichen Werte und die humanitären Prinzipien der Unparteilichkeit und Unabhängigkeit bilden die Grundlage der Arbeit. Weitere Informationen: www.malteser-international.org und www.orderofmalta.org