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Malteser in Langenfeld Rhld.

Dieter Volbert begeistert vom Café Malta

Nach einer Kirchfest-Spende von 350,- Euro überzeugte sich der Ortsausschuss-Organisator selbst vom Konzept der Entlastungsstelle

16.02.2018
Werner Schneider hatte Dieter Volbert extra eingeladen, damit er sich auch persönlich einen Eindruck vom Cafe Malta verschaffen konnte

Langenfeld. Hellauf begeistert zeigte sich jetzt Kirchortsausschuss-Sprecher Dieter Volbert vom Café Malta. Der 62-Jährige stattete der Malteser-Entlastungsstelle für demenziell erkrankte Menschen und deren Angehörige an der Industriestraße jetzt einen Besuch ab. Gerne wollte sich der frischgebackene Rentner und frühere Sim-Technology-Manager nämlich einmal davon überzeugen, was das Demenz-Café ausmacht.

Hintergrund: Beim Kirchfest der zusammengelegten Pfarreien St. Josef und St. Martin hatte der Diplomingenieur der Nachrichtentechnik dem Malteser Werner Schneider (Besuchs- und Entlastungsdienst) eine Geldspende in Höhe von 350,- Euro für das Café Malta überreicht. Schneider war auf dem beliebten Kirchfest in Richrath erstmals mit einem eigenen Malteser-Stand vertreten gewesen und hatte das Projekt “Café Malta“ vorgestellt.

Dies schien dem Kirchortsausschuss dermaßen gut gefallen zu haben, dass die Entscheidung, wem ein Teil der Überschüsse aus den Festeinnahmen diesmal zugutekommen sollte, mehrheitlich zugunsten der Malteser ausfiel. „In einer Vorbereitungssitzung für das Kirchfest, in der sich verschiedene Gruppierungen befinden, die dasselbe unterstützen, haben wir die unterschiedlichen Projekte vorgestellt“, erzählt Dieter Volbert.

In jedem Jahr treffe der Ortsausschuss eine Entscheidung darüber, was mit dem überschüssigen Geld aus den Erlösen des Kirchfestes geschehen solle. Üblicherweise blieben, nachdem alle Rechnungen bezahlt seien, zwischen 700,- und 800,- Euro aus dem Verkauf der Essens- und Getränkemarken übrig. In der Regel würden dann verschiedene Projekte bedacht. Ein lokales und ein weiteres, irgendwo auf der Welt.

Die Gründe dafür, warum das Café Malta überzeugte, seien zum einen, dass das Projekt für die meisten der Stimmberechtigten neu gewesen und zum anderen, dass das Thema Demenz ein wichtiges sei, so Volbert. „Auch wir sind eine etwas älter werdende Gruppierung und dem einen oder anderen begegnet das Thema “Demenz“ durchaus schon mal bei den Eltern oder Verwandten. Manchmal vielleicht sogar bei sich selbst“, sagt der Rentner. Bei seinem Besuch jedenfalls konnte sich der 62-Jährige davon überzeugen, dass das Geld bestens angelegt ist.

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