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Malteser in Langenfeld Rhld.

Haltbare Lebensmittel und Pflegeartikel gespendet

Malteser Demenzdienste sammeln für Tüte des SkF

12.12.2019
Rainer Sartoris, Jasmin Ottow, Stephanie Krone und Diane Rauch freuen sich über die zusammengekommenen Spenden
Bei der Nikolausaktions-Spendensammlung der Malteser war einiges für den SkF-Lebensmittelladen "Die Tüte" zusammengekommen

Langenfeld. Da war so einiges zusammengekommen. Mehrere Kisten und Taschen, gefüllt mit haltbaren Lebensmitteln sowie Non-Food-Artikeln, konnte Jasmin Ottow jetzt in der Immigrather Straße 40 an die Mitarbeiter des SkF (Sozialdienst katholischer Frauen) für deren Projekt „Die Tüte“ übergeben. Im Rahmen der Malteser-Nikolausaktion hatte sich die Demenzdienste-Leiterin nämlich überlegt, mithilfe der Café-Malta-Gäste sowie Besuchten des BEDs (Besuchs- und Entlastungsdienst) und sonstigen Freunden der Abteilung erstmalig für den SkF-Lebensmittelladen für bedürftige Menschen zu sammeln. Gebraucht wurden hierfür neben Essbarem auch Pflegeartikel. Einzige Voraussetzung: Die gespendeten Dinge sollten lange haltbar sein. Auf diese Weise waren neben zahlreichen Konserven mit Suppen, Sauerkraut, Leberwurst und Gemüse auch Reis, Nudeln, Linsen, Fisch, Rotkohl, Zucker und Marmeladen bei den Maltesern eingegangen. Darüber hinaus gab es jede Menge Weihnachtssüßigkeiten sowie Duschgels, Pflegelotionen und Haarshampoos. Im Rahmen der “Tüte“, deren Räumlichkeiten sich in gut ausgestatteten Containern direkt hinter den Büros des SkF befinden, haben Bedürftige die Möglichkeit, sich gegen eine geringe Aufwandsentschädigung mit den dortigen Angeboten einzudecken. „Die Menschen erhalten bei uns einen speziellen Ausweis, womit sie hier in der Tüte einkaufen können, wo die Produkte erschwinglich sind“, erläutert SkF- Geschäftsführerin Stephanie Krone. Zwischen fünf und 20 Cent koste die Tütennutzer ein Produkt. Nachzuweisen sei allerdings, wie viele Familienangehörige es gebe, zumal dementsprechend der Ausweis ausgestellt werde. Schon seit 14 Jahren gibt es die Tüte in Langenfeld. „Es ist etwas Einzigartiges, weil wir nicht der Tafel angehören“, sagt Krone. „Wir möchten gerne, dass die Menschen bei uns die Möglichkeit haben, frei zu entscheiden, was sie kaufen. Das Konzept zum Projekt sei damals entstanden, als der SkF immer einmal wieder Lebensmittel ausgegeben und festgestellt habe, dass der Bedarf beispielsweise bei kinderreichen Familien, bei denen Hartz IV nicht mehr ausreichte, einfach da gewesen sei. Im November hätten bereits 229 bedürftige Menschen, darunter 158 Kinder, die regulär dienstags und donnerstags geöffnete Tüte genutzt, erklärt Bereichsleiter Rainer Sartoris. Die Wartezeit betrage jedoch teilweise bis zu drei Stunden, da durchschnittlich 50 Leute kämen. Diesen könne aufgrund der verhältnismäßig geringen Größe des Ladens mittels eines Losverfahrens jeweils nur in Etappen Einlass gewährt werden. „Mit der Zeit baut man auch persönliche Kontakte auf und erfährt von einzelnen Schicksalen, die hin und wieder sehr tragisch sind“, erzählt Gert Vollbach. Der Langenfelder arbeitet seit über zehn Jahren zwei Mal wöchentlich für jeweils fünf Stunden ehrenamtlich in der Tüte und koordiniert die Wareneingänge. Die persönliche Ansprache und der Kontakt zu den Menschen sei wichtig. Ebenso bedeutsam jedoch auch, dass stets genug Waren vorhanden seien. Äußerst dankbar zeigte sich das Tüten-Team daher jetzt auch für die schöne Spende der Malteser. 


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