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Malteser in Langenfeld Rhld.

Café Malta verteilt vorweihnachtliche Überraschungen

Hoffnungslicht und Glücksbringer im Zuge der Malteser-Nikolausaktion

09.12.2020
Demenzdienste-Leiterin Jasmin Ottow freut sich darüber, eine kleine vorweihnachtliche Aufmerksamkeit überreichen zu können
Die Tütchen sollten die Herzen der Empfänger höher schlagen lassen
Gemeinschaftlich hatten die Damen Karin B. sowie Doris Drake und Marita Deitz von BED und BBD mit Serviettentechnik Gläser verziert
Wegen Corona und den Abstandsregelungen übergibt die Cafe-Malta- Chefin das Präsent mittels Greifer

Langenfeld. Über diese Aufmerksamkeit freut sich Irmgard Zeitler (79) riesig. Die Langenfelderin wurde jetzt mit einem ganz besonderen Präsent bedacht. Auch im Zuge ihrer Nikolausaktion kümmern sich die Malteser nämlich seit Jahren in spezieller Weise um Mitmenschen. So sollen gerade in der Vorweihnachtszeit Leuten jeden Alters entweder besinnliche Stunden geschenkt, soziale oder materielle Not gelindert oder einsamen Menschen ein wenig Lebensfreunde gegeben werden. Demenzdienste-Leiterin Jasmin Ottow (42) und ihre Unterstützer haben sich in diesem Jahr künstlerisch betätigt. Im Zuge des von Ottow benannten Vorhabens, “Hoffnungslicht & Glücksbringer“, wurden ehrenamtliche Helferinnen des Besuchs- und Entlastungsdienstes (BED) sowie Besuchs- und Begleitungsdienstes (BBD) erstmals gemeinschaftlich kreativ. Mittels Serviettentechnik gestalteten die Damen Gläser zu weihnachtlichen Windlichtern um und versahen die Einzelstücke jeweils mit einem Teelicht. Diese wurden sodann zusammen mit einem mit Mitra und Bischofsstab versehenen Nikolaus aus Schokolade an alleinstehende Menschen, die aus dem Café Malta bekannt und bei denen Angehörige verstorben sind, sowie an Gäste der Begegnungsstätte für Menschen mit Demenz verschenkt. „Durch Corona sind gerade jene Menschen teilweise noch mehr allein gelassen als ohnehin schon, wenn sie Angehörige verloren haben. Daher verdienen sie eine kleine Aufmunterung“, sagt Ottow. Eine eigens von ihr gestaltete Banderole mit dem Titel „Der Schokonikolaus kann entkleidet und vernascht werden“, zierte so denn auch die Tütchen, in welche “Hoffnungslicht“ und “Glücksbringer“ verpackt waren und brachte so manchen Empfänger zum Schmunzeln. „Die Nikolausaktion jedes Jahr erneut durchzuführen, ist deshalb so wichtig, da es viele Menschen gibt, die allein zu Hause sind und aus irgendeiner Richtung ein Hoffnungslicht brauchen“, findet die Malteser-Demenzdienste-Leiterin. Auf diese Weise kann die Botschaft des heiligen Bischofs Nikolaos von Myra immer wieder lebendig gemacht werden.

 

 

 

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